Braunsgasse

Die Braunsgasse ist die Verbindung zwischen Am Platz und Maehlerplatz / Wambachstraße. Benannt wurde sie nach Johann Braun, der im 18. /19. Jahrhundert als Schröter (Müller) in Ehrenbreitsten lebte.

Heute ist die Braunsgasse eine überbaute Gasse, das war nicht immer so.

Braunsgasse 197

T-S-Braunsgasse197

Das Haus Braunsgasse 197 gehörte ab 1857 dem Händler Josef Basten. Um 1885 erwarb es der Schneidermeister Philipp Leyendecker, der Besitz wechselte 1894 an den Eisenbahnarbeiter Jakob Billaudelle.

Vor 1909 kaufte der Küfer Josef Müller, das Gebäude, dessen Familie noch 1937 im Besitz des Hauses war.

Braunsgasse 198

Braunsgasse198

ies Braunsgasse hatte immer nur die beiden Hausnummern 197 und 198. 1857 gehörte das Haus Nr. 198 dem Schröter Johann Braun, nach dem das Gässchen auch benannt wurde. Seine Erben verkauften es um 1890 an den Händler Isaak Lebenberg.

1915 baute der neue Besitzer, der Schlosser Georg Schmidt, das Haus in seiner heutigen Form um. Es war vorher ein unscheinbares dreistöckiges Gebäude, dessen linke Hälfte steil zum zweistockigen Nachbarhaus abgeschrägt war. Schmidt ließ die linke Hälfte aufstocken und das Fachwerk am Haus anbringen. 1925 war der Besitzer der Schmied Johann Diewitz, später sein Sohn, der Kohlenhändler Wilhelm Diewitz. Die Erben Diewitz verkauften das Haus 1975 an Ute Löhr, die es später wieder verkaufte.