Charlottenstrasse

Charlottenstrasse

Die Charlottenstraße ist eine der jüngsten Ehrenbreitsteiner Straßen. Sie wurde erst 1815 zwischen der Hofstraße und dem Obertal angelegt. Diese Straße war als Verbindung der Obertalstraße mit der Hofstraße gedacht und sollte den über die Schiffsbrücke kommenden Militärkolonnen als Verbindungsstraße zur Festung dienen.

Als Hafenstraße führte sie entlang des Sicherheitshafens für die Schiffsbrücke auf dem ehemaligen Cameralgelände. 1825 wurde sie nach der Tochter von König Friedrich Wilhelm III., Prinzessin Friederike Luise Wilhelmine Charlotte (1798-1860), benannt. Die Prinzessin war eine Schwester der späteren Könige Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm I. (ab 1871 Kaiser). 1817 hatte sie den russischen Großfürsten Nikolaus geheiratet.
Die Umbenennung der Straße erfolgte um 1825 nach der Thronbesteigung als Zar und Zarin.

Charlottenstraße 54 - ehemaliges Landgericht

Der Junkerhof

Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Neu-Renaissance-Stil erbaut und diente bis zum Sommer 2013 noch als Gerichtsgebäude, speziell für die Bewährungshilfe. Nach dem Neubau der Justizgebäude im Stadtzentrum ist das Gericht umgezogen, und es soll nun einer neuen Verwendung zugeführt werden.