Max Jacoby

Maler

geboren: 08.06.1919 in Ehrenbreitstein
gestorben: 15. März 2009 in Berlin

Max Jacoby wurde am 8. Juni 1919 in Ehrenbreitstein bei Koblenz geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in Koblenz und Berlin. 1937 musste er mit seinen Eltern emigrieren. In Buenos Aires erhielt er eine fotografische Ausbildung, u. a. bei Georg Friedmann.

Seit 1941 arbeitete Max Jacoby als selbstständiger Fotograf v. a. in den USA und Südamerika. 1951 gehörte er zu den Mitbegründern der Group of Ten, die neue Maßstabe für die Fotografie in Lateinamerika setzte.

Er kehrte 1957 nach Berlin zurück und unterhielt ein Atelier in der Goltzstraße 11, seit Mitte der 1970er Jahre in der Spessartstraße 15. 1976 begann er, gemeinsam mit seiner Frau Hilla, Reise- und Reportagebildbände zu veröffentlichen. Längere Aufenthalte führten ihn immer wieder nach New York und Jerusalem.

Max Jacoby hatte Einzelausstellungen in vielen europäischen und amerikanischen Metropolen und erhielt für seine Arbeit international bedeutende Preise, u. a. 1976 den Obelisk der Photokina für seine Berlin-Porträts und 1978 den Kodak-Fotobuchpreis. 1987 verlieh ihm seine Heimatstadt Koblenz ihren Kulturpreis.

Die Fotografien wurden 1976 durch die Landesbildstelle Berlin angekauft. Die Sammlung ist nicht separat aufgestellt. Erschlossene Motive sind über den Allgemeinen Gebrauchskatalog zugänglich.
Enthält: Originalnegative: Besuch von John F. Kennedy in Berlin.- Porträtaufnahmen aus Kunst und Kultur.

Mehr in Wikipedia