Verzeichnis der Kulturdenkmäler

Die in der folgenden Liste aufgenommenen Kulturdenkmäler sind dem  Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Generaldirektion Kulturelles Erbe entnommen worden, veröffentlicht auch in Wikipedia. Die verlinkten Häuser und Gebäude werden auf dieser Seite mit Foto und ausführlichem Text vorgestellt. Ich hoffe, diese Veröffentlichung bald vollzählig zu haben. Zu den einzelnen Gebäuden folgen Sie dem Straßenverzeichnis in der Navigation. Quellen für die Texte sind u.a. das Buch “Sanierung Ehrenbreitstein, eine Dokumentation der Stadt Koblenz” und “Koblenz-Ehrenbreitstein, Ein Führer durch die ehemalige Residenzstadt” von Dr. Joachim Kneis.
Die als Kulturdenkmäler aufgenommenen Häuser und Gebäude sind in der Überschrift mit einer anderen Schriftfarbe gekennzeichnet.

  • Am Markt 216: dreigeschossiger Putzbau, 1762
  • Am Markt 223: Mansarddachbau, barocke Torfahrt, 1781
  • Am Platz 251: Mansardwalmdachbau, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • An der Kreuzkirche: Katholische Pfarrkirche Zum Heiligen Geist; Gruft der 1944 zerstörten Barockkirche
  • An der Kreuzkirche: Heribertturm, letztes Viertel des 16. Jahrhunderts (1588 ?),
  • An der Kreuzkirche 3, zweieinhalbstöckige spätklassizistische Putzvilla
  • An der Kreuzkirche 5, katholisches Pfarramt Hl. Kreuz
  • Blindtal 7: ehemalige Sabelsmühle mit Ansätzen des 1832 erbauten und 1956 abgebrochenen Blindtaltores der Ortsumschließung;
  • Charlottenstraße 53a: ehemalige Schule; 1890, dreieinhalbgeschossiger Backsteinbau, Schieferbruchsteinsockel
  • Charlottenstraße 54: ehemaliges Landgericht; Putzbau, Neurenaissance-Mittelrisalit, Ende des 19. Jahrhunderts
  • Friedrich-Wilhelm-Straße 151: Putzbau, bezeichnet 1711
  • Friedrich-Wilhelm-Straße 155: geohrtes Oberlichtportal, im Innern Barocktreppe
  • Friedrich-Wilhelm-Straße 158: Alte Hofapotheke; dreigeschossiger Bruchschieferbau, Skulpturennische mit Muttergottes, 1838; zugehörig Meesgasse, zweigeschossiger Putzbau, bezeichnet 1692
  • Friedrich-Wilhelm-Straße 160/161: Buschmannhäuser; Putzbauten, 1703
  • Friedrich-Wilhelm-Straße 166: dreigeschossiger Mansarddachbau, bezeichnet 1754
  • Friedrich-Wilhelm-Straße 167: Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, bezeichnet 1677
  • Helfensteinstraße 69: viergeschossiges Fachwerkhaus, verputzt, um 1720
  • Helfensteinstraße 74: Portal mit klassizistischer Oberlichttür
  • Helfensteinstraße 76: Mansarddachbau, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Helfensteinstraße 79: Mansarddachbau, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Helfensteinstraße 85: siebenachsiger barocker Mansarddachbau, um 1730/40
  • Helfensteinstraße 86: barocker Mansardwalmdachbau, bezeichnet 1738; bauliche Gesamtanlage mit Hofanlage
  • Hofstraße 265: ursprünglich vier Häuser, dreigeschossig, bezeichnet 1718
  • Hofstraße 270/271: zwei dreigeschossige Putzbauten, 18. Jahrhundert
  • Hofstraße 272: Coenen’sches Haus; achtachsiger Putzbau, 1713/14, Hofbaumeister Philipp Honorius Ravensteyn
  • Hofstraße 273: dreigeschossiger Mansarddachbau, 18. Jahrhundert
  • Hofstraße 274: dreigeschossiges Fachwerkhaus, verputzt, Renaissancemotive, Anfang des 18. Jahrhunderts
  • Hofstraße 277: Haus „Weißes Ross“; dreiteiliger, dreigeschossiger Putzbau, bezeichnet 1723, Erweiterung 1803 und 1808
  • Hofstraße 278: dreigeschossiger Mansarddachbau, 18. Jahrhundert; daneben dreigeschossiger Putzbau, verkleidet
  • Hofstraße 279: Putzbau mit geschweiftem Zwerchhaus, 18.Jahrhundert
  • Humboldtstraße 126: Oberlichttür, bezeichnet 1705
  • Humboldtstraße 127/130: zweieinhalbgeschossige Putzbauten, 1710
  • Humboldtstraße 129: dreigeschossiger Putzbau, bezeichnet 1718
  • Humboldtstraße 132: dreieinhalbgeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1676; dreigeschossiger Putzbau, bezeichnet 1752
  • Im Teichert 110: ehemaliges Isolierhaus des Garnisonslazaretts, erbaut 1876/77, erweitert 1893, 1992/94 Umbau zur Grundschule;
  • Im Teichert 110a: Haupthaus des Garnisonslazaretts, erbaut 1876/77, erweitert 1878/93, von 1932–39 Konradhaus der Kapuzinerschule (Antoniuskolleg), 1951–60 Internat, Architekten der Gesamtanlage Martin Gropius und Heino Schmieden, Berlin
  • Kapuzinerplatz 134: Kapuzinerkloster mit Kirche und Lorettokapelle;
  • Zur Kapuzinerkirche siehe auch deren eigene Internetseite
  • Kapuzinerplatz 135: sogenanntes Konradhaus; dreigeschossiger spätklassizistischer Walmdachbau, 1874
  • Kapuzinerstraße 136: dreigeschossiger Putzbau, 18. oder 19. Jahrhundert
  • Kapuzinerstraße 140: dreigeschossiger Mansarddachbau, 18. Jahrhundert
  • Kellereibotsgasse 169: Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1739
  • Kellereibotsgasse 178/Am Treppchen 178: Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, 1658 (dendrodatiert)
  • Klausenbergweg: Totengedächtniskapelle für die beiden Weltkriege
  • Klausenbergweg 5: sogenannte Rheinburg; Villa mit Schieferbruchsteinturm, 1903, terrassierte Befestigungsanlage, Teil der Kaponniere Klausenberg, 1854–57, Architekt August von Cohausen; Gesamtanlage mit Garten
  • Klausenbergweg 6a, 8: sogenannte Klausenburg; erbaut 1828 als Kelterhaus, Umbau bezeichnet 1856, Architekt Ingenieur-Hauptmann August von Cohausen, ab 1860 Schützenburg, seit 1900 Klausenburg, Umbauten 1906–19; neugotische Bruchstein-Villa, angrenzend Putzbau; Gesamtanlage mit Garten
  • Kolonnenweg 6: Luisenturm; Teil der preußischen Ortsbefestigung, erbaut 1856, Architekt Ingeniuer-Hauptmann August von Cohausen, seit 1857 im Innern, 1921 nach Außen verlegte, gusseiserne Spindeltreppe (Frankfurt), 1921 Atelieranbau, 1944 abgebrannt
  • Lielsgasse 228/231: neunachsiger Mansarddachbau, 1710 und 1760
  • Obertal 22: ehemaliges Rathaus-Portal, 1892/93
  • Obertal 24: Dähler Born, Mineralbrunnen; klassizistischer Putzbau, um 1820
  • Obertal 24a und hinter 25–28: Turmstumpf; 1854-57 Bau einer neuen Stadtmauer
  • Obertal 24d: ehemaliger Gesellenhausturm; fünfgeschossiger Walmdachbau, drei Untergeschosse des Wohnturms im Kern aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, zwei Obergeschoss aus dem 18. Jahrhundert
  • Obertal 27: ehemalige Mühle; dreigeschossiger Putzbau, bezeichnet 1726; Gesamtanlage mit Obertal 30–34
  • Obertal 30–34: ehemaliges Augustinerkloster; sogenannte Pallotinerhäuser, dreigeschossige Putzbauten, bezeichnet 1771, neugotischer Kapellenanbau
  • Obertal 33: Bayernlehnhof; Mansarddachbau, bezeichnet 1705, Architekt Philipp Honorius Ravensteyn
  • Obertal 40: viergeschossiger Fachwerkbau, verputzt, 18. Jahrhundert, im Kern wohl älter
  • Rheinufer: Eisenbahnbrücke, Ende des 19. Jahrhunderts
  • Steilsgasse 240: Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, 18. Jahrhundert
  • Wambachstraße 183: Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, Mansarddach, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Wambachstraße 200: Mansarddachbau, 1754
  • Wambachstraße 204: Mutter-Beethoven-Haus (Maria Magdalena Keverich); Fachwerkhaus, teilweise massiv, Krüppelwalmdach, 18. Jahrhundert, im Hinterhaus alte Wendeltreppe mit geschnitzten Traillen (Geländerfüllungen), Teilabbruch 1985/87, Wiederaufbau 1989 (zur Internetseite)
  • Wambachstraße 205: Mansarddachbau, im Kern aus dem 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert überformt
  • Wambachstraße 209: dreigeschossiger Mansarddachbau, Mitte des 18. Jahrhunderts, Ladeneinbau aus dem 19. Jahrhundert